3 Atemtechniken, die dein Immunsystem stärken

BY BLOG TEAM


Mit Yoga das Immunsystem stärken? Klingt  Anders als bei uns hier im Westen, wo Medizin ja immer erst dann eingesetzt wird, wenn der Patient bereits erkrankt ist, praktiziert man in Indien mit Yoga und Ayurveda einen Lebensstil, der darauf abzielt, Erkrankungen zu vermeiden. Vorbeugen statt heilen! Mit diesen einfachen Yoga-Praktiken bekommt dein Immunsystem ordentlich Unterstützung:

Vyaghra Pranayama (Die Tigeratmung)

Die Tigeratmung aus dem Hatha Yoga stärkt nicht nur dein Immunsystem, sie vergrößert dein Lungenvolumen indem alle Lungenlappen beatmet werden, mobilisiert deine Wirbelsäule, stärkt und entspannt den Beckenboden und wirkt Herzöffnend. Die Tigeratmung ist auch für Yoga-Neulinge geeignet. Und so geht’s: Komme in einen Vierfüßlerstand. Achte darauf, dass deine Knie genau unter den Hüftgelenken und deine Handgelenke unter den Schultern sind. Bringe deine Wirbelsäule in ihre natürliche Ausrichtung. Hände fest in den Boden drücken. Mit einer tiefen Einatmung streckst du die Wirbelsäule vom Becken über die Sitzhöcker nach hinten und lässt Wirbel für Wirbel nach unten sinken. Anschließend schiebst du das Brustbein nach vorne oben. Am Ende der Einatmung folgt der Kopf. In der Endstellung ist deine Wirbelsäule geformt wie ein liegender Halbmond. Mit der Ausatmung ganz rund werden und einen Katzenbuckel machen. Das Steißbein nach unten und vorne ziehen, den Bauchnabel nach innen und oben ziehen und den unteren Rücken nach oben wölben. Die Oberarme rotieren nach innen und das Kinn wird zur Brust gezogen.

Kapalabhati (Scheinender Schädel)

Kapalabhati ist eine Reinigungstechnik, die allein durch die Atmung funktioniert. Dabei sollen alle Krankheiten austrocknet werden, die aus dem kapha-dosha (Schleim) geboren werden. An sich ist die Übung nicht schwer. Damit die Atmung jedoch richtig ausgeführt werden kann, sollten sich gerade Yogaanfänger die Technik von einem Yogalehrer zeigen lassen. Und so geht’s: Sitze in einem aufrechten und bequemen Sitz und atme zunächst ein paar Mal ganz tief ein und aus. Lege eine Hand auf den oberen Bauch und atme bequem ein. Stoße die Luft über die Nase kraftvoll aus und ziehe dabei das Zwerchfell nach oben innen. Der Bauch geht spürbar nach innen und die Rippen sinken nach unten. Darauf folgt eine kurze automatische Einatmung, während der Bauch zurück in seine Ausgangsposition geht. Stoße den Atem anschließend 20 bis 50 Mal kraftvoll aus (eine Runde). Dabei kannst du das Tempo selbst bestimmen. Achte jedoch darauf, dass dies nicht zu langsam ist, damit die Einatmung nur kurz und passiv erfolgt. Nach jeder Runde atmest du die Luft vollständig aus, atmest wieder ein und hältst den Atem dann für einen kurzen Moment an (Antar Kumbhaka). Spüre nach und atme dann tief und vollständig wieder aus.

Geübte Yogis können mit einer Einatmung sogar bis zu 100 Atemstöße erzeugen. Die Atemübung kommt hierbei alleine aus den Bauchmuskeln. Alles andere sollte ganz entspannt bleiben. Für Schwangere, Frauen während der Menstruation und Menschen mit erhöhtem Blutdruck ist diese Atemtechnik weniger geeignet.

Matsya Kriya (Die Fischatmung)

ist ausschließlich für fortgeschrittene Yogis geeignet Diese Technik wirkt direkt auf die Thymusdrüse und somit direkt auf das Immunsystem. So geht’s: Komme aus der Rückenlage in die Fischpose. Achte dabei darauf, dass deine Ellenbogen unter den Schultern sind. Die Unterarme versteckst du unter dem Rücken. Am besten klemmst du die Hände unter den unteren Rücken. So kannst du nachher besser kontrollieren, ob du die Übung auch genau ausführst. Der untere Rücken schiebt nämlich permanent nach unten in Richtung Boden und soll während der ganzen Übung mit den Händen in Kontakt bleiben. “Knüpfe” deinen Bauchnabel wie einen Druckknopf an die Wirbelsäule an. Auch das bleibt während der ganzen Übung so. Nun beginnt der Übungsablauf. Atme vollständig aus, lasse dabei den Brustkorb nach unten sinken, wie einen Luftballon, aus dem die Luft entweicht. Das Brustbein senkt sich ebenso, und das Kinn sinkt ganz am Schluss der Ausatmung auf das Brustbein. Mit der Einatmung bläst du den Brustkorb wieder auf, das Brustbein hebt sich, und der Kopf geht (VORSICHTIG!) in den Nacken. Lass den Kopf nur so weit nach hinten sinken, wie es deine Halswirbelsäule verträgt. Sei lieber vorsichtig und taste dich achtsam heran. Der Nabel und der untere Bauch bleiben an der Wirbelsäule, der untere Rücken “hält” immer noch die Hände fest. Wechsle weiter mit dem Atem. Einatmen: Brustkorb heben, Kopf vorsichtig in den Nacken sinken lassen. Ausatmen: Brustkorb und Kinn sinken ein… Übe täglich mindestens für drei Minuten, um dein Immunsystem dauerhaft zu stärken.

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